KONVENTIONELLE STROMERZEUGUNG BELASTET UNSERE UMWELT
Ein Leben ohne Strom ist heutzutage nicht mehr denkbar. Denn was wäre eine Küche ohne Kühlschrank oder ein Büro ohne Telefon? Leider belastet die Energiegewinnung die Umwelt in erheblichem Maße, da der Strom zur Versorgung des täglichen Lebens größtenteils noch auf konventionellem Weg gewonnen wird, d.h. aus kohle-, öl-, gas- oder atombetriebenen Großkraftwerken.
Bei der Verbrennung fossiler Brennstoffe entsteht Kohlendioxid (CO2), das sich in der Atmosphäre anreichert und langfristig den sogenannten Treibhauseffekt bewirkt. Die dadurch ausgelöste Klimaveränderung führt zu einer globalen Erwärmung; allein in den letzten 100 Jahren ist die durchschnittliche Temperatur um 0,6 Grad angestiegen. Zu dem Problem der Umweltverschmutzung kommt das Problem der Endlichkeit: Fossile Brennstoffe sind nur in begrenztem Umfang vorhanden und können nach ihrem Verbrauch nicht wiedergewonnen werden.
Konventionelle Energiereserven
Reichweite der nachgewiesenen Energiereserven beim gegewärtigen Verbrauch
Den erneuerbaren Energien gehört die Zukunft
Um die Stromversorgung weiterhin auch langfristig zu sichern, werden alternative Formen der Energiegewinnung weiterentwickelt. Neben Biomasse, Wind- und Wasserkraft hat sich hier besonders die Photovoltaik als eine zukunftsweisende Technologie erwiesen: Sie nutzt zur Stromgewinnung das Sonnenlicht, das nahezu unbegrenzt zur Verfügung steht. Täglich erzeugt die Sonne genügend Energie, um den Weltenergiebedarf 14.000 mal zu decken und schickt in nur 14 Tagen so viel Energie auf die Erde, wie weltweit in Kohle, Öl und Gas zusammen gelagert ist.
Gemessen wird die eingestrahlte Energie in Kilowattstunden pro m² (kWh/m²). Damit wird die Energie ausgedrückt, die von der Sonne während einer Stunde auf einen Quadratmeter einstrahlt. An einem klaren sonnigen Sommertag beispielsweise beträgt die Strahlungsleistung zur Mittagszeit bis zu 1.000 Watt pro m² auf die horizontale Fläche.
